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„Selbsttätigkeit führt zur

                             Selbstständigkeit“

Maria Montessori

Die Montessori Fachoberschule ist ein Bildungsangebot für motivierte Jugendliche des mittleren Bildungsabschlusses. Im Mittelpunkt unserer Philosophie steht die Förderung der Selbständigkeit der Schüler, die Schulung der Teamfähigkeit durch Gruppen-Projektarbeiten, welche auf das spätere Arbeitsleben vorbereiten, sowie die Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Lehrern und Schülern. Des Weiteren legen wir großen Wert auf zukunftsorientiertes Arbeiten, weshalb Laptops im Unterricht eingesetzt werden können. Wir besitzen unsere eigene schulinterne

Cloud Plattform, die das gemeinschaftliche Arbeiten an digitalen Projekten ermöglicht. Zudem sind die meisten Schulcomputer mit den gängigen Industrie-Standart Programmen von Adobe wie Photoshop, Illustrator und Premiere ausgestattet, was der Umsetzung deiner kreativen Ideen keine Grenzen setzt.

Ein besonderer Akzent liegt auf der europäischen Ausrichtung der Schule. So kann eines der Praktika im Rahmen deiner fachpraktischen Ausbildung im Ausland absolviert werden.
In den letzten Jahren konnten viele Schüler wertvolle Erfahrungen in Würzburgs Partnerstadt Dundee in Schottland sammeln.
Uns ist die Motivation, Einstellung und der Lernfortschritt des Einzelnen wichtiger als eine klassische Bewertung mit Ziffernnoten. Deshalb verzichten wir darauf und geben stattdessen den Schülern bei einem Feedback- und Coaching Gespräch Rückmeldungen über deren Leistungen und Verbesserungsmöglichkeiten.

Bist du interessiert unser Konzept kennen zu lernen, dann laden wir dich gerne zum Hospitieren in unsere Schule ein.

Der Unterricht richtet sich nach den Vorgaben des Bayrischen Lehrplans für die FOS.  Durch die Mischung der verschiedenen Zweige, findet der Unterricht in den wichtigen Profilfächern immer in kleinen Gruppen statt, auch in den anderen Fächern wird nach Möglichkeit differenziert und auf den Schüler eingegangenn. Zusätzlich finden Intensivierungsstunden in den Profil- und Kernfächern statt.

Das Konzept der Montessori-Schule versucht den einzelnen Menschen zu sehen und zu fördern.

Dazu bekommt jeder Schüler persönliche Rückmeldungen zu seinen Leistungen im

Einzelgespräch. Außerdem wird viel in kleinen Gruppen gearbeitet, in denen jeder Schüler seine

individuellen Fähigkeiten einbauen kann. Eine lockere und freundliche Beziehung zwischen

Schülern und Lehrern hilft dem Schüler optimal zu lernen, der Schüler wird dabei unterstützt,

seine Persönlichkeit zu entwickeln.

Mehrmals jährlich findet ein Gespräch mit Schüler und Lehrer statt, bei ihnen werden die eigenen

Leistungen besprochen, Sorgen und Probleme des Schülers gelöst. Zwar werden in vielen

Unterrichtsfächern Tests geschrieben, doch wird kein Zeugnis in klassischer Form ausgestellt.

Rückmeldung erhält der Schüler zum einen durch die geschriebenen Arbeiten und mündlich durch

den Lehrer, zum anderem wird ein sogenanntes IZEL ausgestellt. In diesem IZEL wird dem

Schüler in bestimmten Themen eines Unterrichtsfaches gezeigt, wo Nachholbedarf besteht und

durch eine Notiz des Lehrers der Leistungsstand bewertet. Alle Einschätzungen können dabei

diskutiert werden und werden ausführlich besprochen.

 

 

Förderung der Persönlichkeitsentwicklung

Bereits der berühmte Spruch „Hilf mir, es selbst zu tun“ von Maria Montessori handelt von einem

Aspekt der Persönlichkeitsentwicklung, auf den auch bei uns sehr viel Wert gelegt wird:

Selbstständigkeit.

Neben Projekt- und Gruppenarbeit während des normalen Unterrichts wird täglich Studierzeit

angeboten, was den Schülern einen Rahmen gibt, um sich selbstständig Übungsaufgaben zu

suchen oder sich den Unterrichtsstoff noch einmal von Mitschülern erklären zu lassen, was

natürlich auch die Gruppengemeinschaft fördert.

Des Weiteren gibt es wöchentlich eine Unterrichtsstunde, in der den Schülern verschiedenste

Grundlagen aus Bereichen wie Organisationsfähigkeit, z.B. Projekt- und Zeitmanagement oder

Lern- und Konzentrationsstrategien vermittelt wird. Dies wird in den halbjährigen Feedback-Gesprächen mit der Klassenleitung weiter vertieft, in dem über bisherige Lernfortschritt reflektiert wird, was dazu führt, dass sich die Reflektionsfähigkeit sowie die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung des Schülers verbessert. Partnerschaftliche Beziehung zwischen Lehrer und Schüler Montessori beginnt beim DU... Dies repräsentiert den auf Gegenseitigkeit beruhenden freundschaftlichen und respektvollen Umgang untereinander und miteinander. So sind offene und ehrliche Gespräche auf Augenhöhe möglich. Der einzelne Mensch steht im Vordergrund, seine Ansichten und Meinungen werden akzeptiert und respektiert. Auf seine individuellen Bedürfnisse wird eingegangen, damit eine optimale Arbeitsatmosphäre entsteht.

 

„Zurückblickend hatten wir in Schottland eine tolle Zeit.

Wir haben viele Erfahrungen gesammelt, unser Englisch verbessert und sind als Klasse zusammengewachsen.

Auch wenn es nicht immer einfach war, alles zu planen und sich täglich mit den anderen zu arrangieren, haben wir alles gut gemeistert.

Wir sind froh, diese Chance genutzt zu haben und dankbar, dass unsere Schule solche Angebote unterstützt.“

Lina, Fiona, Hannah, Angela      SJ 2015/16

 

 

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